Das erste Mal in England

Von Calais nach Bournemounth

Nach Calais hatten wir es nicht mehr weit. Aber dann dieser Fährhafen. Diese gigantischen Ausmasse. Für einen Zürcher Oberländer nicht ganz zu vergleichen mit Stäfa – Meilen. Das Wetter eher unruhig, das Meer ebenso.

Es gibt drei parallele Abfertigungsbecken. Beindruckend wie diese Riesenkähne jeweils erst in diesen Buchten wenden. Da wir elektronisch reserviert hatten, mussten wir nicht einmal aussteigen.Zudem werden Lastwagen und PKW parallel nebeneinander verladen. Das Ganze ging zügig über die Bühne. Dann werden die Autos verlassen und man begibt sich in die fast schon feudalen Aufenthaltsräume. Bereits in 1.5 Stunden kommt man in Dover an und wird von den typischen weissen Felsen von Dover empfangen. Allerdings kommt dazu noch die Wartezeit auf offener See bis zur Einfahrt 1,5 Std.

Und jetzt passiert ein dummer Fehler. Wir haben unser Navi eingeschaltet, Da von nun an Linksverkehr herrscht, die Ein- und Ausfahrt in Dover nicht parallel verlaufen, wurden wir prompt in die falsche Richtung gelenkt. Wir landeten vor der Einfahrt zum Tunnel nach Frankreich. Eine nette Beamtin öffnete ein Tor für uns und wir fuhren in die richtige Richtung. Also bitte Navi erst einschalten, wenn die Spuren neben einander verlaufen. Der Linksverkehr machte uns ansonsten gar keine Probleme.

Bei regnerischem Wetter fuhren wir in die schöne Schulstadt Bournemounth. Wie viele Mitteleuropäer hatten hier die englische Sprache erlernt? Hier wurden wir mit einem Platzregen empfangen. Der Regen war so stark, dass wir die Orientierung trotzt Navi völlig verloren. Wir mieteten ein Taxi, welcher uns den Weg zum Tudor Grange vor ausfuhr. Es war eine Topadresse mit grossem geschichtlichen Hintergrund. Wir genossen den Aufenthalt sehr. Alle die mehr über die Tudors erfahren möchten, soll folgender Link weiterführen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Tudors