Vira Sopra Ceneri

3 Tage im Tessin

Wir wohnten in Vira (Gambarogno) direkt am See. Das Hotel Garni hatte eine traumhafte Terrasse unter freiem Himmel, und war mit Hund absolut ideal. Er genoss es, dass er mehrmals täglich schwimmen konnte.

Am ersten Tag machte wir einen Tagesausflug nach dem bekannten Indemini, dem letzten Dorf auf Schweizer Boden oben in den Bergen. Auf dem Rückweg liessen wir uns im Fosanella kulinarisch verwöhnen. Dieses Lokal kannte ich von früheren Besuchen am Lago Maggiore.

Generell ist es immer das selbe. Hat es einem irgend wo gefallen, will man diesen Ort allen Freunden näher bringen. So fuhren wir nach Minusio, dann hinauf nach Brione. Von hier führt ein Strässchen erst nach Osten, um schon bald nach Norden immer aufwärts ins Val Resa. Am Ende des Fahrweges stehen 2 Grotti. Das obere von beiden ist das Al Grott, und hat mich schon des öfteren verköstigt. Die Speisekarte ist so gestaltet, dass man immer irgend welche Tessinerspezialitäten frisch aus der Pfanne vorfindet. Auch würziger Käse und Trockenwurstwaren erfreuen dein Herz. Den guten roten und weissen Merlot muss ich nicht speziell erwähnen, bei diesen Speisen erwartet man ihn schon. Bei schönem Wetter sitzt man draussen, bei Regen kann man sich ins heimelige Grotto zurück ziehen. Mit etwas Glück kannst du den witzigen Einheimischen zuhören. Manchmal sind es dann Leute aus der Deutschschweiz, die schon länger im Tessin wohnen.Ein Besuch wert ist auch die kleine Kapelle. Wer noch gut auf den Beinen ist, macht das Ganze zu Fuss, steigt von Orselina mindestens hinauf zur Cima della Trosa 1869 M.ü.M. , der Madone 2030 M.ü.M. oder dem P. di Corbella 2066 M.ü.M. Das Ganze lässt sich fast unbeschränkt erweitern. Zurück nimmt einem die Bahn nach Orselina, ab Cimeta oder Cardada mit. So lassen sich die grössten „Kniebrecher“ umgehen.

Am dritten Tag fahren wir ins Centovalli bis Verdasio. Dort unweit der Bahnstation führt eine Luftseilbahn hinauf zur Alpe Rasa. Nie habe ich im Tessin bessere Kaninchen mit Polenta gegessen. Entsprechend voll ist dann auch das Lokal. In früheren Jahren marschiert ich auch schon über den Monte Lima nach Brissag0 und fuhr mit dem Schiff zurück nach Ascona oder Locarno.

Heute fahren wir wieder nach Verdasio und weiter nach Re, wo wir die Basilika Madonna del Sangue besuchen. Ganz schön gross, hat doch das Dorf nur 772 Einwohner. Sehenswert ist der mächtige Sakralbau auf jeden Fall. Wir bleiben in Italien und fahren über Luino zurück nach Vira.

Gelebte Langsamkeit

Gelebte Langsamkeit

Publiziert am 18. Juni 2012 von Kudi

Ruhige Stunden in einer hektischen Zeit.

Ich bin mir bewusst, dass es über den Vierwaldstättersee viel Literatur zu lesen gibt. Es gibt aber einen einfachen Weg, um auf eine witzige und höchst informative Art sehr viel über diesen fantastischen See zu erfahren.

Die Naturforschende Gesellschaft Luzern  www.ngl.ch  vertreibt ein 148-seitiges Büchlein zum Preise von aktuell CHF 18.–.  Titel:  Vierwaldstättersee – eine Sehfahrt.  Ob Du ein alter Fan bist, oder dich erst einmal über diesen See informieren willst, du wirst begeistert sein. Hier schreiben Autoren über den See, die mit ihm aus dem einten oder anderen Grund eng verbunden sind.

Aus diesem Grunde beschränke ich mich bei diesem Beitrag auf einige Fotos zu dieser fantastischen Reise. Um die folgende Diaschau zu starten klicke auf das erste Bild um die erste Serie zu starten. So kannst du auch die Bildbeschreibung sehen.