Bergbau in Cornwall

Bergbau in Cornwall

Publiziert am 25. April 2012 von Kudi

Schon in der Bronzezeit und der Antike bestand ein grosses Interesse am Abbau von Zinn und Kupfer zur Herstellung von Bronze im Cornwall. Die Karthager transportierten grosse Mengen ins ferne Gallien.

Bergleute aus Cornwall zählten zu den erfahrensten der Welt. Dies Phase dauerte bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Als die Minen immer weniger erträglich waren, wanderten viele Bergleute in die USA aus.

In der gleiche Epoche wurde vermehrt auch Arsen gewonnen. Dies geschah teilweise aus den Überresten vergangener Zeiten. Arsen ist bekanntlich ein ziemlich toxischer Stoff. Rund um die Abbaugebiete wurden ganze Gegenden buchstäblich verseucht. Diese Altlasten wurden erst in der neueren Zeit „neutralisiert“. Bergleute wurden, wen wunderst, nicht sehr alt. Ihre Arbeit machten sie meist auf eigene Rechnung.

Eine der bekanntesten Minen war die Levant Mine. Sie liegt im Städtchen St. Just und kann noch heute besichtigt werden. Hier wurde zwischen 1820 und 1963 Bergbau betrieben. Bis zu 500 Personen fanden in den Minen ihr Auskommen.

Wer sich für den Bergbau in Cornwall interessiert findet under dem folgenden Link ausführliche Informationen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Cornwall

Eine amüsante, geistreiche Erfindung fand ich in folgendem Beitrag. Anfangs mussten die Bergleute mühsam mit Leitern in die Schächte steigen. Die horizontalen leicht abwärtsneigenden Abbauschächte führten dann bis 2,5 Kilometer in den Atlantik hinaus. Wahrlich eine gruselige Vorstellung. Im Jahre 1857 wurde dann eine Erleichterung erfunden. Die Fahrkunst wurde erstmals eingesetzt. Dazu gibt es einen guten Artikel mit animierter grafischer Darstellung.

http:/de.wikipedia.org/wiki/Fahrkunst

Die grösste Stadt der Halbinsel ist Falmouth. Hier befindet sich eine grosse Schiffswerft.

In früheren Jahren wurde ab diesem Hafen die ganze Post versendet.

Heute werden hier vor allem Schiffe überholt. Für einen „Bergler“ wirken die grossen Kähne ziemlich mächtig. Im Städtchen ca. 23’000 Einwohner gibt es bekannte Museen, eine Fischereiindustrie und auch sonst einiges zu sehen. Penzance ist auch die Endstation der Bahnlinie. Viele Schnellzugverbindungen führen ins ferne London, aber auch nach Schottland und Wales.

 

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